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Auferstehung

Die Auferstehung Jesu

Das Neue Testament schildert nicht die Auferstehung selbst. Dieses Ereignis, das jede menschliche Vorstellungskraft sprengt, wird vielmehr indirekt dargestellt, indem die Erfahrungen der Menschen erzählt werden, die bezeugen: Jesus lebt, Gott hat ihn vom Tod auferweckt.

Drei Tage nach Jesu Tod finden die Frauen, die Jesus bis zu seinem Tod begleitet haben, das Grab leer und erfahren als Erste von der Auferstehung (vgl. Lukas 24,1-12). Die Jünger, denen sie von ihrem Erlebnis berichten, schenken ihnen keinen Glauben. Doch dann begegnen zwei von ihnen auf dem Weg zum nahe gelegenen Emmaus selbst dem auferstandenen Herrn. Sie erkennen ihn zunächst nicht. Erst als er ihnen beim Mahl das Brot bricht, gehen ihnen die Augen auf (Lukas 24,13-35). In den folgenden Tagen begegnen auch die anderen Jünger dem Auferstandenen.

Nach dieser alles verändernden Erfahrung braucht ihr neu geweckter Glaube die sichtbare Gegenwart Jesu nicht mehr. Wie alle Christen nach ihnen, können sie darauf vertrauen, dass Jesus nunmehr in einer anderen Weise bei ihnen ist.

In 1 Korinther 15,20-28 erklärt Paulus, was die Auferstehung Jesu für uns bedeutet: Wenn wir auf Jesus Christus vertrauen, hat der Tod nicht mehr das letzte Wort. So wie durch einen Menschen, Adam, die Sünde und der Tod in die Welt gekommen ist, so bringt mit Christus, dem »zweiten Adam«, nun ein Mensch Auferstehung, Leben und Heil.

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