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Zürcher Bibel

Deutsche Bibelübersetzungen

Zürcher Bibel


Herausgegeben vom Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich, 1987–2007 im Auftrag der Synode der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich nach dem Grundtext aufs Neue übersetzt. Genossenschaft Verlag der Zürcher Bibel beim Theologischen Verlag Zürich, Zürich 2007.

Die vier Evangelien und die Psalmen 1996; Hiob, Kohelet und Hoheslied 1998.


1. Umfang: AT ohne Spätschriften, NT.

2. Grundtext: AT Biblia Hebraica (BHS und – soweit bereits erschienen – BHQ); NT Nestle-Aland, 27. Auflage; die (seltenen) Abweichungen davon sind jeweils in Fußnoten ausgewiesen.

3. Sprachstil: Gehobene Sprache, schnörkelloser moderner Stil, der zwar das Alter der biblischen Texte durchscheinen lässt, dabei aber ohne Altertümelei auskommt.

4. Übersetzungstyp: Philologisch mit sicherem Stilgefühl.

5. Namensschreibung: Die Schreibung der Eigennamen orientiert sich an den Namensformen im Grundtext bzw. an den Besonderheiten der Sprachen, aus denen die jeweiligen Namen stammen; davon ausgenommen bleiben einige Namen, die im Deutschen in einer bestimmten Schreibweise Allgemeingut geworden sind; als Ersatzwort für den Gottesnamen steht Herr.

6. Kommentierung: Einleitungen zu allen biblischen Büchern; spärliche Fußnoten, in der Regel mit Bemerkungen zur Textüberlieferung oder zur Übersetzung; ausführliches Glossar mit Sacherklärungen im Anhang.

7. Verweisstellen: Fortlaufend am äußeren Seitenrand, reichhaltig, mit Sammelstellen.

8. Besonderheiten: Neufassung der Zürcher Bibel von 1931. Ergänzend zur neuen Übersetzung erscheinen unter dem Titel »bibel(plus)« vier Bände mit Studienmaterial, darunter ein Bibelkommentar.

9. Zielgruppe: Evangelisch-reformierte Christen im Kanton Zürich; darüberhinaus alle traditionellen Bibelleser sowie Menschen mit literarischem Interesse.

10. Gesamturteil: Eine gediegene Übersetzung von hohem Niveau, die sowohl dem modernen Stilempfinden entspricht als auch die von den Übersetzern absichtlich bewahrte »Fremdheit« der biblischen Texte angemessen zur Geltung bringt.

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