Konkordante Übersetzung
Konkordantes Neues Testament mit Stichwortkonkordanz.
Konkordanter Verlag, Pforzheim 1939, 5., neu überarbeitete Auflage 1980, 6. Auflage 1996.
Konkordantes Altes Testament. Erschienen sind als Einzelhefte im Konkordanten Verlag, Pforzheim: 1. und 2. Buch Mose, 1991; Jesaja, 31988; Daniel, 1991; Psalmen, 1995.
1. Umfang: NT; vom AT nur 1. und 2. Mose, Psalmen, Jesaja und Daniel.
2. Grundtext: NT Concordant Greek Text (übereinstimmender griechischer Text von Codex Alexandrinus, Codex Vaticanus und Codex Sinaiticus, mit gelegentlichen Varianten aus Papyrushandschriften); AT Biblia Hebraica mit Verbesserungen, v.a. nach Septuaginta.
3. Sprachstil: Gutes Bibeldeutsch mit Härten.
4. Übersetzungstyp: Philologische Übersetzung, die in der Wortwahl »konkordant« verfährt. Die Stichwortkonkordanz im Anhang gibt Auskunft über die Ausnahmefälle, in denen ein griechisches Wort durch verschiedene deutsche Wörter wiedergegeben wird, aber auch über Fälle, in denen mehrere griechische Wörter eine gemeinsame deutsche Entsprechung haben. Wenn es um der Konkordanz willen notwendig ist, werden auch neue Wörter gebildet (herolden, hirten, Widerwirker).
5. Namensschreibung: Evangelische Tradition; Gottesname in inkonsequenter »Jeue«.
6. Kommentierung: Im AT Randnoten zur Textüberlieferung.
7. Verweisstellen: Im AT in Randnoten, im NT zwischen den Versen (nur AT-Belege).
8. Besonderheiten: Deutsche Wörter, die in der Übersetzung notwendig sind, aber keine direkte griechische Entsprechung haben, sind in schwächerer Schrift gedruckt. Zeichen und hochgestellte kleine Buchstaben im Übersetzungstext verweisen auf sprachliche Nuancen und stilistische Besonderheiten des Originals, die in der Übersetzung um der Lesbarkeit des deutschen Textes willen nicht zum Ausdruck gebracht werden.
9. Zielgruppe: Leser, die in der Übersetzung dem Grundtext möglichst nahe kommen wollen.
10. Gesamturteil: Die Übersetzung lässt sich relativ flüssig lesen, aber auch zur Rekonstruktion einer sehr viel wörtlicheren Wiedergabe verwenden, wenn man sich die Mühe macht, alle Hinweiszeichen zu entschlüsseln. Der Sinn einer solchen Rekonstruktion ist jedoch begrenzt, da die auf diesem Weg gewonnenen Formulierungen nur von einem Kenner der griechischen Sprache wirklich beurteilt werden können.






