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Deutsche Übersetzungen

Deutsche Bibelübersetzungen im Vergleich

Bibelmanuskript

Deutsche Bibeln gibt es in großer Zahl. Aber nicht jede Übersetzung ist für jeden Zweck gleich gut geeignet. Unsere Information zu 35 deutschen Bibeln liefert Ihnen die Orientierung, die Sie für die Auswahl Ihrer persönlichen Bibel brauchen. Dazu wird jede Übersetzung in knapper Form charakterisiert. Zielsetzung ist eine rasche Orientierung, die durch die gleich bleibende Gliederung in zehn Rubriken unterstützt wird. Eine gewisse Vereinfachung wird in Kauf genommen. Die Stärken und Schwächen der einzelnen Übersetzungen differenzierter zu beschreiben, würde den hier gesetzten Rahmen sprengen.

Die Übersetzungen sind in alphabetischer Folge nach Übersetzern bzw. den gängigen Kurztiteln geordnet. In Rubrik 2 wird für den masoretischen Text die Bezeichnung »Biblia Hebraica« verwendet. Die Rubriken 6 und 7 tauchen nur in den Fällen auf, in denen eine Übersetzung auch tatsächlich kommentierende Elemente (wie Einleitungen, Erklärungen) und/oder biblische Verweisstellen enthält.

Bei der Schreibung der Personen- und Ortsnamen (Rubrik 5) werden drei Hauptgruppen unterschieden: katholische Tradition (ältere katholische Bibeln mit den lateinischen Namensformen der Vulgata), evangelische Tradition (Urtextschreibung mit traditionellen Ausnahmen, Lutherbibel bis einschließlich Revision 1912; auch neuere katholische Bibeln) und ökumenische Regelung (nach den »Loccumer Richtlinien« von 1967; völlig durchgeführt nur in Einheitsübersetzung und Gute Nachricht). Angaben über den Gottesnamen in dieser Rubrik beziehen sich auf das Tetragramm JHWH im hebräischen Text des Alten Testaments, das traditionell mit »Herr« wiedergegeben wird. Für die Apokryphen bzw. Deuterokanonischen Schriften wird der Begriff »Spätschriften« (des AT) verwendet.

Soweit möglich, werden in der Bibliographie Angaben über den Zeitpunkt eventueller Revisionen oder verbesserter Auflagen gemacht. Bei den großen Übersetzungen wie Luther, Zürcher, Einheitsübersetzung, Elberfelder, Gute Nachricht, die in verschiedenen Ausgaben gedruckt werden und z.T. keine Auflagen zählen, wird lediglich das Jahr des ersten Erscheinens verzeichnet.

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