Drittes Buch
für alle, die reinen Herzens sind.
mein Tritt wäre beinahe geglitten.
als ich sah, dass es den Gottlosen so gut ging.
gesund und feist ist ihr Leib.
und werden nicht wie andere Menschen geplagt.
und hüllen sich in Frevel.
sie tun, was ihnen einfällt.
sie reden und lästern hoch her.
was sie sagen, das soll gelten auf Erden.
und läuft ihnen zu in Haufen wie Wasser.
Wie sollte der Höchste etwas merken?
die sind glücklich in der Welt und werden reich.
und meine Hände in Unschuld wasche?
und meine Züchtigung ist alle Morgen da.
siehe, dann hätte ich das Geschlecht deiner Kinder verleugnet.
aber es war mir zu schwer,
und merkte auf ihr Ende.
und stürzest sie zu Boden.
Sie gehen unter und nehmen ein Ende mit Schrecken.
so verschmähst du, Herr, ihr Bild, wenn du dich erhebst.
und mich stach in meinen Nieren,
ich war wie ein Tier vor dir.
denn du hältst mich bei meiner rechten Hand,
und nimmst mich am Ende mit Ehren an.
so frage ich nichts nach Himmel und Erde.
so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.
