56 1 Ein güldenes Kleinod Davids, vorzusingen, nach der Weise »die stumme Taube unter den Fremden«, als ihn die Philister in Gat ergriffen hatten.
2 Gott, sei mir gnädig, denn Menschen stellen mir nach;
auf Gott will ich hoffen und mich nicht fürchten.
täglich bekämpfen und bedrängen sie mich.
denn viele kämpfen gegen mich voll Hochmut.
so hoffe ich auf dich.
auf Gott will ich hoffen und mich nicht fürchten.
Was können mir Menschen tun?
6 Täglich fechten sie meine Sache an;
und haben Acht auf meine Schritte,
alle ihre Gedanken suchen mir Böses zu tun.
und haben Acht auf meine Schritte,
wie sie mir nach dem Leben trachten.
Gott, stoß diese Leute ohne alle Gnade hinunter!
9 Zähle die Tage meiner Flucht, /
sammle meine Tränen in deinen Krug;
wenn ich dich anrufe.
sammle meine Tränen in deinen Krug;
ohne Zweifel, du zählst sie.
wenn ich dich anrufe.
Das weiß ich, dass du mein Gott bist.
ich will rühmen des HERRN Wort.
was können mir Menschen tun?
