bekämpfe, die mich bekämpfen!
und mache dich auf, mir zu helfen!
Sprich zu mir: Ich bin deine Hilfe!
die mir nach dem Leben trachten;
die mein Unglück wollen.
und der Engel des HERRN stoße sie weg.
und der Engel des HERRN verfolge sie.
ohne Grund mir eine Grube gegraben.
sein Netz, das er gestellt hat, fange ihn selber,
zum eigenen Unheil stürze er hinein.
und fröhlich sein über seine Hilfe.
HERR, wer ist dir gleich?
vor dem, der ihm zu stark ist,
und den Elenden und Armen vor seinen Räubern.
sie fordern von mir, wovon ich nichts weiß.
um mich in Herzeleid zu bringen.
tat mir wehe mit Fasten
und betete immer wieder von Herzen.
so ging ich einher;
so beugte ich mich in Trauer.
und rotten sich zusammen;
sie lästern und hören nicht auf.
und knirschen wider mich mit ihren Zähnen.
Errette doch meine Seele vor ihrem Unheil, mein Leben vor den jungen Löwen!
unter vielem Volk will ich dich rühmen.
lass nicht mit den Augen spotten, die mich ohne Grund hassen!
und ersinnen falsche Anklagen wider die Stillen im Lande.
und sprechen: »Da, da, wir haben es gesehen!«
HERR, sei nicht ferne von mir!
und meine Sache zu führen, mein Gott und Herr!
dass sie sich nicht über mich freuen.
Lass sie nicht sagen: »Wir haben ihn verschlungen.«
alle, die sich meines Unglücks freuen;
die sich wider mich rühmen.
die mir gönnen, dass ich Recht behalte,
der seinem Knecht so wohl will!
und dich täglich preisen.
