vor wem sollte ich mich fürchten?
vor wem sollte mir grauen?
um mich zu verschlingen,
sollen sie selber straucheln und fallen.
so fürchtet sich dennoch mein Herz nicht;
so verlasse ich mich auf ihn.
dass ich im Hause des HERRN bleiben könne mein Leben lang,
und seinen Tempel zu betrachten.
er birgt mich im Schutz seines Zeltes
und erhöht mich auf einen Felsen.
über meine Feinde, die um mich her sind;
ich will singen und Lob sagen dem HERRN.
sei mir gnädig und erhöre mich!
»Ihr sollt mein Antlitz suchen.«
Darum suche ich auch, HERR, dein Antlitz.
verstoße nicht im Zorn deinen Knecht!
und tu die Hand nicht von mir ab, Gott, mein Heil!
aber der HERR nimmt mich auf.
und leite mich auf ebener Bahn um meiner Feinde willen.
Denn es stehen falsche Zeugen wider mich auf und tun mir Unrecht ohne Scheu.
die Güte des HERRN im Lande der Lebendigen.
Sei getrost und unverzagt und harre des HERRN!
